Am einfachsten zu erheben sind die Zahlen, hier z.B. aus einem Wasserprojekt in Nepal:
„Seit Projektbeginn 2001 wurden 272 Anlagen für sauberes Trinkwasser gebaut und eine verbesserte Siedlungshygiene mit rund 70 Gemeindebehörden in 9 Distrikten umgesetzt. Dabei erhielten rund 101’000 Menschen in 16’500 Haushalten bessere sanitäre Einrichtungen und eine bessere Trinkwasserversorgung.“
Die Zahlen werden von den Projektverantwortlichen vor Ort jährlich erhoben. Sie sind die Basis für ein Set von Leistungsindikatoren von Helvetas. Diese zeigen jedes Jahr auf, wie viele Menschen in den Projektländern und weltweit von Projekten profitieren, zum Beispiel von neuen Hängebrücken oder von Berufsbildungskursen.
Die Projektverantwortlichen vor Ort überprüfen laufend die Fortschritte eines Projekts. Halbjährlich berichten sie in ausführlichen Rapporten über Ausgaben und Resultate, über die Chancen und Schwierigkeiten der Projekte, über projektrelevante politische oder soziale Veränderungen im Umfeld. Um die Gesamtwirkung zu beurteilen, werden die Projekte nach Abschluss einer Projektphase, die in der Regel drei Jahre dauert, zusätzlich intern oder extern evaluiert.
Die periodischen Berichte und vertiefenden Evaluationen sind die Grundlage für eine Optimierung von laufenden oder die Planung von neuen Projekten. Darüber hinaus dienen Berichte und Leistungsindikatoren dazu, den Projektpartnern ebenso wie den Spenderinnen und Spendern Rechenschaft darüber abzulegen, was mit welchen Mitteln erreicht wurde und was für die Zukunft geplant ist.
Lernen – Lenken – Legitimieren. Das ist – prägnant formuliert – der Grund für eine sorgfältige und kontinuierliche Wirkungsmessung.
Diese Wirkungsmessung gehört heute zum Standard professioneller Entwicklungszusammenarbeit. Helvetas jedoch geht einen entscheidenden Schritt weiter und lässt für ausgewählte Projekte die längerfristige Wirkung mit sogenannten Impact-Studien extern untersuchen.